Beleuchtungstechnik

Wir beachten folgende Punkte bei der Lichtplanung

Vom Funktionslicht bis zur ästhetischen Lichtinstallation.

 

Wir planen Licht für Sie ganz individuell. Von der klassischen Funktionsbeleuchtung bis hin zur ästhetischen Lichtinstallation.

Wir setzen sowohl neueste Lichttechnik ein, die raffinierte Lichtlenkung,
hohe Lebensdauer, edles Design und Miniaturisierung bietet als auch flexible Lichtsteuer- und Lichtregelsysteme, die eine variantenreiche Anpassung der Beleuchtung eines Raumes an unterschiedliche Situationen ermöglichen.
Diese Form des dynamischen Lichtmanagements schafft nicht nur
Beleuchtungskomfort, sondern spart auch jede Menge Energie.

Unser geschultes fachpersonal erstellt für Sie ein komplettes Beleuchtungskonzept, liefert alle Lampen und Bauteile und führt die Installation vor Ort inklusive der technischen Abnahme durch.


BELEUCHTUNGSSTÄRKE

Ein angemessenes Beleuchtungsniveau ist Grundvoraussetzung für gute Sehleistung.

Um schwierige Sehaufgaben schnell, sicher und leicht zu bewältigen,
muss die Beleuchtungsstärke (Lux) entsprechend hoch sein.

Die Beleuchtungsstärke (Kurzzeichen: E) gibt in der Maßeinheit Lux (lx) den Lichtstrom (gemessen in Lumen: lm) an, der von einer Lichtquelle auf eine bestimmte Fläche trifft.
Sie beträgt ein Lux, wenn der Lichtstrom von einem Lumen einen Quadratmeter Fläche gleichmäßig ausleuchtet.


Begrenzung der Blendung

Gutes Licht blendet nicht.

Störungen können durch Direktblendung oder durch Reflexblendung entstehen. Die Direktblendung wird von Leuchten oder anderen Flächen mit zu hoher Leuchtdichte (auch durch Fenster) erzeugt. Reflexblendung entsteht dagegen durch Spiegelung auf glänzenden Oberflächen – zum Beispiel auf Bildschirmen, Kunstdruckpapier oder auch auf nassen Straßen.

Jede Art der Blendung vermindert den Sehkomfort (psychologische Blendung) und kann die Sehleistung (physiologische Blendung) herabsetzen.
Die Wirkung von Direkt- und Reflexblendung ist ähnlich, sie beeinträchtigen vor allem die Wahrnehmung von Kontrasten, die zum störungsfreien Sehen notwendig sind.
Direktblendung lässt sich durch ausreichend abgeschirmte Lampen und abgedunkelte Fenster vermeiden.
Vor Reflexblendung schützen die richtige Anordnung der Leuchten im Raum, die Leuchtdichtebegrenzung und die Verwendung matter Oberflächen.
Wir beraten sie gerne.


Lichtrichtung und Schattigkeit

Licht und Schatten ermöglichen das dreidimensionale Sehen. Form und Oberfläche treten deutlich und auf angenehme Weise (Sehkomfort) hervor.
Für die Schattenbildung ist die Lichtrichtung verantwortlich, bestimmt durch die Ausstrahlcharakteristik und Anordnung der Leuchten im Raum.
Tiefe Schatten mit harten Rändern entstehen durch stark gerichtetes Licht und sollten im Arbeitsumfeld vermieden werden.
Angenehm weiche Schatten werden durch gestreute Lichtquellen erzeugt.
Dazu benötigt man ein ausgewogenes Verhältnis zwischen gerichteter und diffuser Beleuchtung (siehe DIN EN 12464-1).
Starke Schatten können aber natürlich auch reizvoller Teil einer Lichtinszenierung sein.


Lichtfarbe und Farbwiedergabe

Das von Lampen abgestrahlte Licht besitzt eine Eigenfarbe, die so genannte Lichtfarbe.
Sie wird bestimmt durch die Farbtemperatur (TCP) in Kelvin (K).
Je höher die Temperatur, desto weißer die Lichtfarbe.
Die Lichtfarben der Lampen sind in drei Gruppen eingeteilt:

Warmweiß (< 3.300 K)– es wird als gemütlich und behaglich empfunden.

Neutralweiß (3.300 bis 5.300 K) - dieses Licht erzeugt eine eher sachliche Stimmung.

Tageslichtweiß (> 5.300 K) – eine Beleuchtung mit tageslichtweißem Licht eignet sich für Innenräume erst ab einer Beleuchtungsstärke von 1.000 Lux und ist wichtig für Arbeitsplätze, an denen einwandfreies Farbsehen und das Erkennen kleinster Details wichtig sind.
Das Licht von Lampen gleicher Lichtfarbe kann aber unterschiedliche Farbwiedergabeeigenschaften besitzen.
Grund dafür ist die unterschiedliche spektrale Zusammensetzung der Lichtfarbe.
Daher sind zur Beschreibung der Lichtfarbe einer Lampe die Farbtemperatur und die Farbwiedergabe notwendig.
Eine Bewertung der Farbwiedergabe erfolgt durch den Index Ra (Idealwert Ra 100).
Er ist von häufig vorkommenden Testfarben abgeleitet und gibt an, wie natürlich Farben wiedergegeben werden.
In Innenräumen sollte der Ra -Index nicht unter 80 liegen.
Lichtfarbe und Farbwiedergabeeigenschaft können durch spezielle Vorsätze, die das Licht lenken, filtern oder einfärben, verändert werden.
Für unterschiedliche Beleuchtungsaufgaben wählen wir gerne mit Ihnen die passenden Lampen aus.


Energieeffizienze Lichterzeugung

Zur Qualität einer Beleuchtungsanlage gehört auch ihre Wirtschaftlichkeit.

Dazu zählen die Energieeinsparung durch hohe Lichtausbeute der Lampen bzw. hohe Systemlichtausbeute von Vorschaltgerät und Lampe sowie Leuchten mit gutem Beleuchtungswirkungsgrad, die lange Lebensdauer von Lampen, Betriebsgeräten und Leuchten und die Montage- und Wartungsfreundlichkeit. Eine genaue Kenntnis aller Möglichkeiten bietet hier großes Sparpotenzial.

Besonders eine lange Lebensdauer von Lampen wirkt sich langfristig positiv auf Lampen- und Wartungskosten aus.

Unterschieden werden:

  • Mittlere Lebensdauer – für Lampen, die ihr Licht durch Temperaturstrahlung erzeugen, und
  • Nutzlebensdauer – für Entladungslampen.

Die mittlere Lebensdauer von Lampen ist die Zeit bis zum Ausfall von 50 Prozent der Lampen einer Beleuchtungsanlage.

Sie beträgt bei

  • Glühlampen ca. 1.000 Betriebsstunden
  • Halogen-Glühlampen ca. 2.000 Betriebsstunden
  • Niedervolt-Halogen-Glühlampen ca. 4.000 Betriebsstunden
  • Energiesparlampen (mit integriertem EVG) ca. 15.000 Betriebsstunden.

Besonders hoch ist die Nutzlebensdauer von Entladungslampen, die sich beim Betrieb an elektronischen Vorschaltgeräten nochmals verlängert: Dreibanden-Leuchtstofflampen Ø 16 mm leisten zum Beispiel 20.000 Betriebsstunden.
Die Nutzlebensdauer ist für Leuchtstoff- und Kompaktleuchtstofflampen mit Stecksockel, Induktionslampen sowie Hochdruck-Entladungslampen definiert. Sie berücksichtigt außer den funktionsunfähigen Lampen auch den Rückgang des Lichtstroms in einer Beleuchtungsanlage nach einer bestimmten Betriebsdauer.
Dieser darf Mindestwerte nicht unterschreiten.


LED-Technik

Dieser winzige, leuchtende Halbleiterchip ist die jüngste der künstlichen Lichtquellen. Light Emitting Diodes (LED) leuchten in genau definierten Farben:
Beispielsweise Grün, Blau, Rot, Orange und Weiß.
Weißes Licht besteht aus einer Mischung von grün-gelbem und blauem Licht, das mit Hilfe eines hauchdünnen Phosphor-Auftrags erzeugt wird.
LED sind bei einer Lebensdauererwartung von rund 50.000 Betriebsstunden äußerst wirtschaftlich.
Die Lichtausbeute ist vergleichbar mit der von Halogen-Glühlampen.
Sie besitzen gute Farbwiedergabeeigenschaften, sind absolut betriebsstabil und dimmbar.
IR- und UV-Strahlung sind im Emissionsspektrum des Halbleiterchips nicht vorhanden.
Für Beleuchtung werden immer mehrere LED in einem Modul zusammengefasst.
Durch ihre Leistungsstärke werden LED in naher Zukunft in der Allgemeinbeleuchtung eine Alternative zu den klassischen Lichtquellen sein.
Für Orientierungs- und Effektbeleuchtung und in Lichtwerbeanlagen hat sich der kleine Halbleiterchip längst etabliert.



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